TV Refrath IV - Phönix Biesfeld II (19.11.2021)

Nach dem Sieg in der Vorwoche ging es für die Zweite mit Selbstvertrauen zum Auswärtsspiel beim TV Refrath IV, das die mitgereisten Auswärtsfans zum Heimspiel machten. Nach zwei Doppelniederlagen zu Beginn, haben Oberbörsch/Uelpenich den Fehlstart verhindert. Der an dem Abend starke Stockberg konnte durch einen 5-Satz-Sieg über Schneck den Ausgleich herstellen, ehe Grajewski keine Mittel gegen den gefährlich aufschlagenden Balzer fand und sich mit 1:3 geschlagen geben musste. Es folgten drei weitere klare Siege für die Gastgeber, die sich mit 6:2 absetzen konnten. Es sah alles nach einem kurzen Abend aus. Doch Oberbörsch und Grajewski stemmten sich mit zwei deutlichen 3:0-Siegen gegen die Niederlage. Und dann lag es an Stockberg, der, nach einem erneuten Krimi, am Ende eines fünften Satzes, die Siegerfaust ballen und somit den Anschluss für die Phönix herstellen konnte (5:6). Leider konnte das mittlere Paarkreuz Rüger und Selbach den Schwung nicht mitnehmen und musste sich erneut ohne Satzgewinn geschlagen geben. Folglich standen die Gäste mit dem Rücken zur Wand. Dies hinderte Oberbörsch nicht an einer erneut starken Partie, in der er sein gefährliches Schnittspiel erneut durchbringen konnte (3:1), um letzte Hoffnungen auf einen Punktgewinn aufrecht zu erhalten. Im letzten Einzel des Abends hatte dann Uelpenich, trotz guter und kämpferischer Leistung, das Nachsehen und musste seinem Gegner nach fünf Sätzen gratulieren. So stand es am Ende 6:9 aus Biesfelder Sicht.


Vor allem die Leistungsexplosion von Stockberg, kann die Zweite jedoch zuversichtlich stimmen, um in den verbleibenden zwei Spielen der Hinrunde die nötigen Punkte einzufahren, um den Sprung aus der Nichtabstiegszone zu schaffen.

 

Phönix Biesfeld II - TTV Berg. Gladbach (13.11.2021)

Die Zweite konnte im Heimspiel gegen die Nachbarn aus Bergisch Gladbach zwei sehr wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt einfahren. Dabei war es ein wie gewohnt enges Spiel. Der Start gelang den Biesfeldern mit zwei Siegen in den Doppeln (D. Grajewski/K. Rüger und Oberbörsch/Uelpenich) und dem anschließenden Einzelsieg durch D. Grajewski gegen Kesting. Es folgten jedoch drei Niederlagen, sodass die Phönix das erste Mal in Rückstand geriet (3:4). Das an dem Abend überzeugende untere Paarkreuz Uelpenich und Oberbörsch, das alle Einzel gewinnen konnte, brachte die Phönix allerdings wieder in Führung, ehe das obere Paarkreuz schwächelte und die Partie zu kippen drohte (5:6). Doch sowohl K. Rüger als auch P. Selbach konnten mit jeweils guten Leistungen ihre Einzel gewinnen. Das angesprochene untere Paarkreuz ließ anschließend keine Zweifel aufkommen, dass die Punkte nach Biesfeld gehörten und sicherten den stimmungsvollen 9:6-Sieg. So kann die Zweite in der Tabelle einen Platz gut machen, verbucht jedoch eine Partie mehr als die dahinter lauernden Gladbacher.


Schon am Freitag Abend (20 Uhr) geht es im Auswärtsspiel bei Refrath IV erneut auf Punktejagd. Sollte dort ein weiterer Sieg folgen, könnte man sich zumindest etwas Luft zum Tabellenende verschaffen. 

 

TV Rebbelroth - Phönix Biesfeld II (05.11.2021)

Ohne die etatmäßigen Nummern zwei (R. Stockberg - Knieverletzung) und drei (K. Rüger - Hüftverletzung) ging es für die Zweite zum vorverlegten Spiel nach Rebbelroth mit dem Ziel, nach dem ersten Saisonsieg in der Vorwoche, die nächsten Punkte gegen den Abstieg zu holen.


Der Start gelang mit zwei Doppelsiegen (D. Grajewski/Uelpenich und Oberbörsch/B. Grajewski) ordentlich und schürte Hoffnungen für den weiteren Spielverlauf. Der an dem Abend im oberen Paarkreuz spielende P. Selbach verlor gegen den gut aufgelegten Enns glatt mit 0:3, während D. Grajewski den bis dato in dieser Saison noch ungeschlagenen Kunkel mit 3:1 bezwang. Anschließend musste sich T. Uelpenich dem Rebbelrother Schindel geschlagen geben (1:3), ehe sich G. Oberbörsch in einem bis zum Schluss spannenden Spiel gegen D. Alker, mit gewohnt starken Nerven, in fünf Sätzen durchsetzen konnte. Im Anschluss zog J. von Laufenberg gegen den erfahrenen Günther, trotz zweier ausgeglichener Sätze zu Beginn der Partie, den Kürzeren. Doch der Routinier B. Grajewski brachte die Phönix am Ende der ersten Einzelduelle gegen P. Alker souverän mit 5:4 in Führung.


Dann begann sich das Blatt zu wenden und die Partie kippte zu Gunsten der Gastgeber. Die Biesfelder Nummer eins D. Grajewski bekam im zweiten Einzel keine Konstanz in sein Spiel und musste den immer wieder gefährlich angreifenden Enns am Ende zum Sieg gratulieren (1:3). Das gleiche musste P. Selbach nach fünf Sätzen tun, der Kunkel nach 0:2-Rückstand noch an den Rande einer Niederlage brachte. Der Rebbelrother griff vor dem Entscheidungssatz jedoch in die psychologische Trickkiste und beschwerte sich über den Jubel nach gewonnen Ballwechseln seines Gegners, der davon beeindruckt im fünften Satz chancenlos war. So gingen die Gastgeber nach dem Startdoppel erstmalig in Führung (6:5). Den letzten Biesfelder Punkt des Abends sicherte sich mit einer erneut starken Leistung und wieder in fünf Sätzen G. Oberbörsch gegen Schindel. Es folgten zwei Niederlagen von Uelpenich und B. Grajewski. Auch Ersatzmann von Laufenberg konnte, trotz jeweiliger Führung zum Ende der Sätze, die Partie gegen P. Alker nicht zu seinen Gunsten gestalten.


So standen die Biesfelder am Ende mit leeren Händen da (6:9), obwohl zumindest ein Punktgewinn nicht unmöglich gewesen wäre. Am Samstag (13. November um 18.30 Uhr) bietet sich im Heimspiel gegen Bergisch Gladbach die nächste Chance Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

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TV Dümmlinghausen - Phönix Biesfeld II (15.10.2021)

Nach drei Niederlagen in Folge ging es zum bis dato noch sieglosen TV Dümmlinghausen. Nach drei verlorenen Doppeln war schnell klar, dass es ein traditionsgemäß schweres Auswärtsspiel für die Zweite werden würde. Spätestens nach der Niederlage von Ralf Stockberg läuteten bei der Phönix alle Alarmglocken. So lag es an Daniel Grajewski die Wende einzuleiten, was nach Startschwierigkeiten souverän gelang (3:1). Es folgten zwei weitere 3:1-Siege der beiden Youngster Kilian Rüger und Paul Selbach, die je zweimal in den Verlängerungssatz gehen mussten. Tobias Uelpenich gelang es anschließend leider nicht den Weg zur tatsächlichen Wende zu ebnen und musste sich dem gut aufgelegten Gutsmuths geschlagen geben, ehe Gregor Oberbörsch und der Biesfelder Captain Grajewski in zwei 5-Satzsiegen die Biesfelder Hoffnung weiter aufrecht erhielten. Nach der zweiten Niederlage Ralf Stockbergs und dem erneuten Sieg von Kilian Rüger, war eine heiße Schlussphase zu erwarten. In dieser ging den Gästen allerdings die Puste aus und es konnte in den drei letzten Einzeln lediglich in Summe ein Satz gewonnen werden. Das Ende war um so ärgerlicher, da beim Stand von 6:8 das gestartete Schlussdoppel Grajewski/Stockberg gegen Stein/Rutzen aussichtsreich in Führung lag, um zumindest einen Punkt aus Dümmlinghausen zu entführen. Unterm Strich war die Doppelschwäche an dem Abend ausschlaggebend, dass die Biesfelder mit leeren Händen die Rückreise antreten mussten. 


In zwei Wochen empfängt die Zweite den Tabellenletzten aus Mülheim (So. 31. Oktober, 10 Uhr). In dem Spiel kann es nur das Ziel sein, vor heimischer Kulisse zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg zu holen.

 

Phönix Biesfeld II - TTV Bergisch Gladbach (03.10.2020)

Zum Spitzenspiel zweier bis dato ungeschlagenen Mannschaften kam es zwischen der Zweitvertretung Biesfelds und den Gästen aus Bergisch Gladbach. Im oberen Paarkreuz gab es ein schnelles 0:3 von Nagel gegen Fischer. Parallel mühte sich Daniel Grajewski gegen Kesting ab. In einem klaren Entscheidungssatz (11:4) konnte der Biesfelder aber auf 1:1 stellen. In der Mitte ging es weiter knapp zu. Rüger konnte sich in vier Sätzen (jeder endete mit 11:9!) Gegen Jantschik durchsetzen, ehe Bodo Grajewski dem gut aufgelegten Pauka in fünf Sätzen unterlag. Wie schon in der Vorwoche stellte ein starkes unteres Paarkreuz die Weichen für einen erfolgreichen Abend. So konnte sich sowohl Uelpenich gegen Althoff (3:1), als auch Paul Selbach mit einer sehr guten Leistung gegen Brochhagen souverän mit 3:0 durchsetzen. Somit feierte die Nachwuchshoffnung seinen ersten Sieg in der Bezirksklasse und die Phoenix konnte mit einer 4:2-Führung im Rücken die weiteren Einzel angehen. In der Partie D. Grajewski gegen Fischer sah alles nach einem überraschend deutlichen Sieg für den Biesfelder aus, ehe es beim Stand von 8:7 (2:0 in Sätzen) eine Schrecksekunde gab. Die Biesfelder Nr. 1 knickte nach cleverem Stoppball des Gegners unglücklich um, konnte aber nach kurzer Behandlungspause mit getapten Fuß den klaren 3:0-Sieg eintüten. Im Duell gegen Kesting gab es für Manfred Nagel leider erneut nichts zu holen. So stand es 5:3 und eine heiße Endphase bevor. Der junge Rüger fand gegen Pauka nicht so recht ins Spiel und musste dem Gegner, nach zumindest zwei sehr engen Sätzen, zum Sieg gratulieren - 5:4. Den für das Unentschieden ausreichenden sechsten Punkt, konnte dann Bodo Grajewski einfahren (3:1), der gegen Jantschik immer wieder seine gefährliche Vorhand einsetzen konnte. Mit einem anschließenden zweiten deutlichen Einzelsieg (3:0) gegen Althoff avancierte Paul Selbach zum Matchwinner des Abends und ließ die Biesfelder den Heimsieg bejubeln. Brochhagen konnte gegen Uelpenich in einem ansehnlichen 5-Satzmatch am Ende nur noch Ergebniskosmetik für die Gäste betreiben. 


Mit einer erneut geschlossenen, guten Mannschaftsleistung bleibt die Biesfelder Zweite weiterhin ungeschlagen und kann sich mit nun 9:1-Punkten im oberen Tabellendrittel festsetzen. Das Wort mit dem „A“ mag man nicht in den Mund nehmen. Es scheint aber zumindest das vor der Saison formulierte Ziel des Klassenerhalts mehr als machbar zu sein. In erst vier Wochen begrüßen die Biesfelder den Tabellenletzten aus Lohmar.

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Phönix Biesfeld II - SV Frielingsdorf (25.09.2020)

Nach einem erfolgreichen Saisonstart wollte die zweite Mannschaft der TTVg am Freitag gegen den Aufsteiger aus Frielingsdorf weiter ungeschlagen bleiben. Auch wenn auf Biesfelder Seite Christoph Reuter fehlte, der von Tobias Uelpenich vertreten wurde, ging die TTVg als Favorit in das Duell gegen die in Bestbesetzung an den Start gehenden Gäste. Am Ende sollte sich die TTVg durchsetzen – wenn auch enger als gedacht.

Im oberen Paarkreuz schien die Partie zunächst den gewünschten Verlauf zu nehmen. Daniel Grajewski gewann ungefährdet in drei Sätzen, während Manfred Nagel den Frielingsdorfer Spitzenspieler im Entscheidungssatz in die Schranken wies. Dass es kein einfacher Abend werden sollte, zeigten die Spiele des mittleren Paarkreuzes. Sowohl Gregor Oberbörsch als auch Kilian Rüger unterlagen jeweils knapp im Entscheidungssatz, sodass die Gäste ausglichen. Im unteren Paarkreuz konnten Bodo Grajewski und Tobias Uelpenich ihre Spiele in fünf bzw. vier Sätzen für sich entscheiden und die alte Führung wiederherstellten. Als Daniel Grajewski im Anschluss seinen zweiten ungefährdeten Sieg einfuhr und auf 5:2 für die TTVg stellte, schien der Sieg bereits in Reichweite. Doch so leicht wollte es uns der Gegner aus Frielingsdorf nicht machen. Nach knappem Sieg im ersten Einzel musste Manfred Nagel nun im Entscheidungssatz zum Sieg gratulieren; ebenso wie Kilian Rüger, der eine 2:0-Führung nicht ins Ziel bringen konnte. Nachdem auch Gregor Oberbörsch sein zweites Einzel verlor und der Gast auf 5:5 ausglich, war es das untere Paarkreuz, dass den Sieg perfekt machen sollte. Bodo Grajewski konnte zunächst in drei ungefährdeten Sätzen das Unentschieden sichern, bevor Tobias Uelpenich die Ehre zuteil wurde, den 7:5-Siegpunkt durch einen engen Dreisatz-Sieg einzufahren.

Mit einer überzeugenden 7:1-Punkteausbeute kann man mit voller Vorfreude auf das kommende Heimspiel gegen Bergisch Gladbach schauen.

 

Phönix Biesfeld - TTC Bensberg (Bericht vom 24.09.2020)

Am zweiten Spieltag empfingen die Spieler aus Biesfeld die erste Mannschaft des TTC Bensberg. Um ihre Aufstiegsambitionen zu unterstreichen, hatten sich die Bensberger zur neuen Saison mit einigen Spielern verstärkt. Zuletzt konnte, mit Nanapat Kola eine thailändische Top-Spielerin verpflichtet werden, die mit über 2000 TTR Punkten eingestuft wurde. 

Dementsprechend war auch der Start in das Spiel. Denn sowohl Frank Hamböker als auch Stefan Schellong mussten sich dem starken Bensberger oberen Paarkreuz geschlagen geben. In der Mitte war dann für Andreas Kirch und Holger Stefer ebenfalls nichts zu holen. Auch in diesem Paarkreuz tummelte sich bei den Bensbergern mit Oliver Lerch ein Spieler mit über 1800 TTR Punkten. Ralf Stockberg konnte „unten“ dann den ersten Punkt für die Biesfelder einfahren. Er besiegte Ralf Fendel in vier Sätzen. So stand es dann nach dem ersten Durchgang 1:5.

Dann drehten jedoch die Biesfelder Spitzenspieler auf. Erst schlug Frank Hamböker mit seiner einzigartigen Technik und immer wieder eingestreuten „Ballonabwehr-Bällen“ die Nr.1 eins der Bensberger. Stefan Schellong, der sein Topspinspiel im Laufe des Matches gegen Thadäus Gräf immer weiter steigerte, konnte dann noch den dritten Punkt für die Biesfelder beisteuern.

Leider änderte sich im mittleren Paarkreuz das Kräfteverhältnis nicht. Beide Matches wurden verloren, womit auch das Spiel mit 7:3 verloren ging. Der neue „Corona Modus“ sieht jedoch vor, dass alle Einzel gespielt werden und so durften noch Ralf Stockberg und Tobias Uelpenich im Kampf um die goldene Ananas antreten. Trotz der schon feststehenden Niederlage wurden die beiden Spiele mit großem Engagement zu Ende gebracht. Vor allem Tobias Uelpenich lieferte sich mit seinem Gegner Fendel einen harten Fight über fünf Sätze, musste sich schlussendlich aber auch geschlagen geben. 3:9 lautet also das Endergebnis. Der ein oder andere Biesfelder fragte sich schon, ob es in der Landesliga nicht vielleicht sogar leichter war. Ob dem so ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.


Am Samstag steigt das Lokalderby bei der Bärbroicher Zweitvertretung.

 

TV Rebbelroth - Phönix Biesfeld II (22.09.2020)

Mit nur drei der sechs Stammkräfte ging es dienstags abends für die „Zweite“ als leichter Außenseiter zum TV Rebbelroth. Und diese Rolle schien sich direkt nach dem ersten schnellen Einzel zu bestätigen. So ging das Spiel von Kilian Rüger, bei seinem Debut im oberen Paarkreuz, gegen den stets variabel servierenden Kunkel glatt mit 0:3 verloren. Ebenso glatt (3:0) wurde der Punkt von einem hochkonzentrierten Daniel Grajewski gegen Andreas Enns eingefahren. Es folgte ein weiterer deutlicher Sieg (3:0) von Gregor Oberbörsch, der durch geschicktes Spiel die gefährlichste Waffe von Klaus Günther fast vollständig lahmlegte. So konnte der Routinier auf Rebbelrother Seite seinen gefürchteten Vorhand-Schuss nur äußerst selten einsetzen und die Phoenix konnte erstmalig in Führung gehen (2:1). Doch leider hatte die Führung nicht allzu lange Bestand. Nach gutem Start und 2:0-Satzführung, konnte Tobias Uelpenich sein Spiel nicht bis zum Ende durchsetzen und musste noch eine bittere Niederlage gegen Daniel Alker hinnehmen. Es ging in die Partien des unteren Paarkreuzes. Horst Klenz tat sich zum Start gegen Vlastimil Filadelfi äußerst schwer. Erst nach dem 0:2-Rückstand und der zwischenzeitlichen Ankündigung seines Karriereendes, konnte er seine unangenehme Noppen-Rückhand einsetzen und auch mit der Vorhand seine Quote erhöhen, sodass er folgerichtig einen kleinen Biesfelder Lauf einläutete. Parallel gewann auch Nachwuchsspieler Tim Selbach mit einer starken Leistung gegen den deutlich erfahreneren Peter Alker und behielt bis zum Schluss die Nerven. So ging es mit einer 4:2-Führung im Rücken in die zweiten Einzel. Das Duell der beiden 1er hatte es dann in sich. Nach zwei Satzverlusten konnte Daniel Grajewski die Partie gegen Kunkel noch einmal rumreißen und provozierte durch lange Ballwechsel immer wieder Kantenschläge des Gegners. Es fehlte also nur noch ein Sieg, um zumindest das Unentschieden zu sichern. Doch der noch junge Kilian Rüger hatte im Duell mit Andreas Enns das Nachsehen (1:3). Die Partie schien also noch nicht in eine Richtung kippen zu wollen. Doch dann holte auch Gregor Oberbörsch seinen zweiten Einzelsieg gegen Daniel Alker, der immer wieder am extremen Schnitt des Biesfelders scheiterte. Als dann Tobias Uelpenich, in einer kaum für möglich gehaltenen Aufholjagd gegen seinen „Angstgegner“ Klaus Günther, den nächsten Biesfelder Sieg zum 7:3 einfuhr, war die Überraschung perfekt. Horst Klenz konnte den „Gesamtsieg“ mit einer diesmal souveränen Leistung noch deutlicher gestalten ehe Tim Selbach in einem spannenden letzten Einzel des Abends antrat. Es sah alles nach dem zweiten Sieg für den jungen Biesfelder aus. Selbach konnte seine 2:0-Satzführung aber leider nicht ins Ziel retten. Chancen dafür boten sich im Entscheidungssatz mit einigen Matchbällen zwar immer wieder, letztendlich konnte Filadelfi aber noch Ergebniskorrektur für die Rebbelrother betreiben. 


Mit einer starken Mannschaftsleistung und dem 8:4-Überraschungssieg konnten die Biesfelder sich weiter von der unteren Tabellenregion absetzen. So blickt man nun zuversichtlich und selbstbewusst auf die anstehende Begegnung gegen den Aufsteiger aus Frielingsdorf. 

 

VfL Engelskirchen - Phönix Biesfeld II (Bericht vom 16.09.2020)

Einen gelungenen Saisonauftakt feierte die zweite Mannschaft beim Aufsteiger VfL Engelskirchen. Die drei Gegenpunkte gingen auf das Konto der bärenstarken Engelskirchener Nummer 1 Marcel Wilmshöfer, der mit unangenehmer Noppe, knackiger Vorhand und Telemark-Aufschlägen seine beiden Spiele dominierte, sowie von Christoph, der mit allein sechs Fehlaufschlägen in den ersten beiden Sätzen, das Spiel, ohne weiteres Dazutun seines Gegners, wegwarf. Auch Gregor hatte mit den rotationsfreien Andro-Bällen zu kämpfen, tat das aber mit seiner gewohnten Geduld und Konzentrationsfähigkeit deutlich erfolgreicher. Besonders erfreulich das starke Debut von Kilian und das ebenso starke Comeback von Manni, aber auch Bodo schaffte es oft seinen Winkel-Topspin einzusetzen.


Am kommenden Samstag gilt es gegen die sensationell gestarteten Hohkeppler Routiniers nachzulegen.

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Phönix Biesfeld - TG Mülheim (Bericht vom 28.08.2020)

Erstmals trat man in der Bezirksliga an, nachdem man zuvor eine “halbe Ewigkeit” in der Landesliga spielte. Mit Ralf Stockberg rückte die bisherige Stammkraft der Zweiten regulär in die erste Mannschaft auf. Die Heimspiele werden nun freitags statt
samstags ausgetragen und das in nagelneuen Trikots.
Über allem anderen standen aber die Neuerungen, die sich wegen der Corona-Einschränkungen ergaben.
Kein Abklatschen der Mitspieler, kein sportlicher Handshake mit dem Gegner vor und nach dem Spiel, eine starre Sitzverteilung und zum großen Bedauern aller, keine Zuschauer. Aber - es konnte gespielt werden !
Und so startete man in die neue Saison direkt mit den Einzeln, nachdem die Eingansdoppel ebenfalls coronabedingt bis auf weiteres ausgesetzt werden müssen. Nicht unbedingt ein Nachteil für die Biesfelder, konnte man doch in der letzen Saison den Endruck gewinnen, die Anfangsdoppel seien eher ein “2. Einspielen mit Schiedsrichter” gewesen.
“Oben” brannte dann zunächst auch nichts an. Frank Hamböker löste seine Aufgabe souverän. Andreas Kirch, der kurzfristig für den erkrankten Stefan Schellong an Brett 2 aufrücken musste, spielte wie immer seine Partie konzentriert zu Ende und
konnte sich im 5. Satz letztlich auch souverän durchsetzen. In der Mitte brachte Holger Stefer die Biesfelder dann weiter mit 3:0 in Führung. Ralf Stockberg musste sich dann allerdings einem starken “Noppenspezialisten” Joey Müller geschlagen geben.
Nachdem Tobias Uelpenich und Daniel Grajewski jeweils mit 3:1 Sätzen weitere Punkte am unteren Brett einfahren konnten, sah alles nach einem erfolgreichen Saisonstart aus. Die zweite Hälfte des Spiels sorgte jedoch für Ernüchterung. Einzig “Mr. Zuverlässig” Andreas Kirch konnte noch einmal siegen und den wichtigen 6. Biesfelder Punkt einfahren. Mehr war dann leider für die Biesfelder Phoenixe nicht mehr zu holen. Am ehesten hatte noch Spitzenspieler Frank Hamböker den Siegpunkt auf dem Schläger. Konnte aber leider zwei Matchbälle nicht verwandeln. Somit ging das Spiel 6:6 unentschieden aus. Ungewohnt und auch schade, dass nun nicht zum Abschluss die beiden Spitzendoppel gegeneinander antraten, um ein echtes Finale zu spielen,
unterstützt von der ganzen Mannschaft und den Zuschauern.
Und so war der erste Spieltag unter Corona Bedingungen nicht genauso, wie wir uns unseren Sport wünschen, aber wie oben erwähnt:
Es konnte immerhin gespielt werden!
Am 18.9. begrüßen die Biesfelder die Spieler(in) aus Bensberg. Hierauf dürfen sich besonders die beiden Biesfelder Spitzenspieler freuen. Wartet dort mit Nanapat Kola (über 2000 TTR Punkte) an Brett Eins eine besondere Herausforderung.